White Screen of Death: Nur noch eine weiße Seite sichtbar auf deiner WordPress-Installation, was kann man tun?!

Kennst du das auch? Du besuchst deine WordPress-Seite und statt deiner vertrauten Inhalte siehst du nur eine leere, weiße Seite – den berüchtigten „White Screen of Death“ (WSOD). Keine klare Fehlermeldung, Zugriff auf die Website verhindert, keine Hinweise, einfach nichts. Besonders Anfänger und Blogger geraten in Panik, wenn dieser Fehler zum ersten Mal auftritt, denn es sieht so aus, als ob die gesamte Website plötzlich verschwunden wäre.

Es gibt bewährte Lösungen, und um diese geht es in diesem Artikel. Wir gehen gemeinsam praktische Schritte durch, mit denen du den White Screen of Death schnell wieder in den Griff bekommst. Egal, ob du technisch versiert bist oder nicht: du wirst am Ende genau wissen, wie du deine Website wieder zum Leben erweckst und wie du solche Fehler in Zukunft vermeiden kannst.

White Screen of Death (WSOD) – Der „White Screen of Death“ (WSOD) ist ein häufiges WordPress-Problem, bei dem nur eine leere weiße WordPress Seite angezeigt wird. Meist sind Themes oder Plugins die Ursache.

Fehlerquelle 1: Plugins

Deaktivieren aller Plugins

Vorgehen:

  • Im WordPress-Backend einloggen
  • Zum Bereich „Plugins“ navigieren
  • Alle Plugins deaktivieren
  • Website überprüfen; Problem gelöst: Plugin verursacht den WSOD
  • Plugins schrittweise aktivieren und fehlerhaftes identifizieren
  • Bei Login-Problemen: Über FTP auf Plugin-Ordner zugreifen und die Schritte befolgen

Fehlerquelle 2: Theme

Zum Standard WordPress Theme wechseln

Vorgehen:

  • Backend-Login möglich, Standard-WordPress-Theme aktivieren (z. B. Twenty Twenty)
  • Überprüfen, ob das WSOD-Problem behoben ist
  • Bei Login-Problemen: Über FTP auf Template-Ordner zugreifen und ähnliche Schritte bei Plugins befolgen

Fehlerquelle 3: PHP Version

Vorgehen:

Wenn deine WordPress-Seite nicht lädt, könnte eine veraltete PHP-Version das Problem sein. Stelle sicher, dass du mindestens PHP 8.1 nutzt. Noch besser ist PHP 8.2.

Debug-Log aktivieren

Aktivierung:

  • In wp-config.php define(‚WP_DEBUG‘, true); setzen
  • Zusätzliche Zeilen hinzufügen: define(‚WP_DEBUG_LOG‘, true); und define(‚WP_DEBUG_DISPLAY‘, false);
  • Log-Datei unter /wp-content/debug.log über FTP öffnen

Plugin für Debug-Modus (optional)

Empfohlenes Plugin:

Weitere Tipps und Vorsichtsmaßnahmen

  • Regelmäßige Backups erstellen
  • WordPress, Themes und Plugins stets aktuell halten
  • Vertrauenswürdige Themes und Plugins verwenden

Der WSOD kann beängstigend wirken, aber mit systematischem Vorgehen und den richtigen Schritten lässt sich das Problem meist lösen. Ruhig bleiben und die genannten Maßnahmen durchführen – so findet man in den meisten Fällen die Ursache und kann sie beheben.

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Letzte Aktualisierung 27.10.2026

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